Selektives Lasersintern (SLS)

Was ist SLS?

Warum SLS?

Materialien

Vor- und Nachteile von SLS

Was ist SLS?

Selektives Lasersintern (SLS) fertigt feste Kunststoffteile mit einem Laser, indem dünne Schichten aus pulverförmigem Material schichtweise gesintert werden. Der Prozess beginnt damit, dass eine erste Schicht Pulver über die Druckbettplattform ausgebreitet wird. Der Querschnitt des Teils wird durch den Laser abgefahren und gesintert, wodurch das Pulver verfestigt und zu einer Form verfestigt wird. Die Druckplattform sinkt dann um eine Schichtdicke ab, woraufhin eine neue Pulverschicht aufgetragen wird. Der Prozess wird so lange wiederholt, bis ein massives Teil hergestellt wurde. Das Ergebnis dieses Prozesses ist ein vollständig mit ungesintertem Pulver umhülltes Bauteil. Das Teil wird aus dem Pulver genommen, gereinigt und ist dann bereit für seinen Soforteinsatz oder eine weitergehende Nachbearbeitung.

SLS 3D-Druck; Quelle: YouTube/DC for life

Warum SLS?

SLS ist ein pulverbasiertes 3D-Druckverfahren. Aufgrund der hohen Bauteilqualität, des hohen Durchsatzes und der niedrigen Stückkosten ist diese Technologie für Funktionsteile und Kleinserienbauteile geeignet.

Materialien

Nylon PA2200

Nylon bzw. Polyamid (PA) ist ein Kunststoff mit hervorragenden mechanischen Eigenschaften und hoher Chemikalien- und Abriebfestigkeit.

Vor- und Nachteile SLS-Verfahren

Hohe Genauigkeit und Auflösung

Die Schichtdicke bei SLS beträgt 100 µm. Eine minimale Merkmalsgröße von 0,7mm ist realisierbar.

Die gedruckten Teile sind weiß

Eine Färbung ist jedoch möglich, andere Farben können mit einer Lackierung realsiert werden.

Konstantere isotrope Materialeigenschaften

Jede Richtung oder Achse des Bauteils besitzt konstante mechanische Eigenschaften. Wenn also jeder Bereich des Bauteils eine hohe Festigkeit und Zuverlässigkeit haben soll, dann könnte SLS die richtige Wahl sein.

Nur ein Material verfügbar

Wir bieten Nylon PA2200 als SLS Material an.